Schmidt ist einer der häufigsten deutschen Familiennamen und geht auf den Beruf des Schmieds zurück. Der Name entstand, als Familiennamen sich vererbten.
Schmidt leitet sich vom mittelhochdeutschen 'smit' ab, was Schmied bedeutet. Ein Schmied war ein hochgeschätzter Handwerker, der Metall formte – Waffen, Werkzeuge, Hufeisen. Als die Familiennamen ab dem 12./13. Jahrhundert fester wurden, bekamen Söhne von Schmieden den Namen 'Schmidt' oder 'Schmid' (Kurzform). Die Endung '-t' ist typisch für deutsche Berufsbezeichnungen dieser Zeit.
Schmidt ist in ganz Deutschland verbreitet, mit besonderer Dichte in Mitteldeutschland, Sachsen und Thüringen. Varianten wie Schmid, Schmitt (mit Doppel-t), Smit und Smith (englisch) finden sich in anderen Sprachräumen. In Polen heißt die entsprechende Form Kowal (von Kowol = Schmied).
Schmidt gehört zu den Top-3-Nachnamen im deutschsprachigen Raum – konkurriert mit Müller und Schneider. Die Häufigkeit zeigt, wie wichtig das Schmiedehandwerk über Jahrhunderte war. Unzählige bekannte Personen tragen diesen Namen, was die große Verbreitung unterstreicht. Als Berufsname ist Schmidt zeitlos und findet sich bereits in Urkunden des Mittelalters.
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